Dies ist das ZKI Archiv für das Jahr 2007. Alle Informationen, die im Jahr 2007 auf der "ZKI News" Seite publiziert wurden,
sind in diesem Archiv abgelegt, in dem sie weiterhin zugreifbar bleiben.
Ölteppich in der Antarktis vom gesunkenen Schiff MV Explorer
20. Dezember 2007
Am 23. November 2007 ist das Kreuzfahrtschiff MV Explorer bei seiner Fahrt durch die Bransfield-Straße, ca. 50 Seemeilen
südlich von der King-George-Insel in der Antarktis, auf einen Eisberg gefahren und leckgeschlagen.
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ZKI erstellt Karten der betroffenen Regionen nach Tropensturm "Sidr" in Bangladesch
21. November 2007
In der Nacht vom 15. zum 16. November 2007 zog der Tropensturm "Sidr" über den südwestlichen Teil Bangladeschs, wo er eine
Spur der Verwüstung hinterließ. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h an der Küste und bis zu 160 km/h in der Hauptstadt
Dhaka zwang Sidr etwa drei Millionen Menschen in 15 Küstenprovinzen Bangladeschs zur Flucht.
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Ölteppich an der Straße von Kertsch zwischen Ukraine und Russland
21. November 2007
Am Sonntag, dem 11.11.2007, brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 in der Straße von Kertsch auseinander, wobei
mindestens 1300 Tonnen Schweröl aus dem entstandenen Riss liefen. Mindestens vier weitere Frachter sanken, davon waren drei
mit Schwefel und einer mit Metallabfällen beladen. Am Ufer in der Nähe des Kavkaz Hafens sind die ökologischen Auswirkungen
der Ölkatastrophe desaströs.
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ZKI kartiert Überschwemmungen in Mexiko mit hochauflösendem Radarsatellit TerraSAR-X
7. November 2007
Wochenlange Regenfälle führten Anfang November in den mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu verheerenden Überschwemmungen,
durch die ca. eine Million Menschen - darunter etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Tabascos - obdachlos wurden. Etwa 80%
des Bundesstaates Tabasco (Gesamtfläche ca. 25.000 km²) standen zeitweise unter Wasser, wobei besonders die Region um die
Stadt Villahermosa (ca. 600.000 Einwohner) betroffen war.
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Deutsch-Indonesisches Tsunami-Frühwarnsystem (GITEWS) auf einem guten Weg
6. November 2007
Heute wurde im Rahmen des Internationalen ?Steering Committee Meetings? des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) und des Indonesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (RISTEK) der Prototyp des vom DLR entwickelten
Entscheidungsunterstützungssystems (DSS) vorgestellt. Die Sitzung des Komitees fand am 6. und 7. November im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum
(DFD) des DLR in Oberpfaffenhofen statt.
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First UN-SPIDER Office providing space information for disaster management inaugurated in Bonn
29. Oktober 2007
A new United Nations Office has opened in Bonn, Germany. The new office is integral part of the UN Platform for Space-based
Information for Disaster Management and Emergency Response (UN-SPIDER) established by the UN General Assembly in New York
last December.
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DFD koordiniert die 2. Europäische Notfallübung GNEX?07
15. Oktober 2007
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR koordiniert die zweite europaweite Übung des Exzellenznetzwerks GMOSS
zum Einsatz von Satellitenbilddaten zur Unterstützung des Zivilschutzes. Die Übung bezieht mehr als 15 GMOSS-Kontraktoren,
assoziierte Partner und Endnutzer mit ein und wird vom 15. bis zum 18. Oktober dauern. Erste Ergebnisse werden der Europäischen
Kommission am 19. Oktober vorgestellt werden.
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Waldbrände in Südeuropa, August 2007
27. August 2007
Südosteuropa erlebt derzeit die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Bedingt durch eine extreme Hitzewelle wurden seit
Mitte August in der gesamten Region großflächige Waldbrände natürlich oder absichtlich entzündet. Besonders in Griechenland
hat sich die Situation drastisch verschärft. Durch die Feuer der letzten Tage sind dort mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.
Befürchtet wird, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, weil viele Dörfer von den Flammen eingeschlossen sind.
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Brände auf den Kanarischen Inseln, August 2007
9. August 2007
Ende Juli 2007 wurden große Teile der beiden kanarischen Inseln Teneriffa und Gran Canaria durch Feuer vernichtet. Die Feuer
zwangen über 10.000 Einwohner ihre Häuser zu verlassen, von denen einige durch die Feuer zerstört wurden. Die Spanische Regierung
und das Monitoring and Information Centre (MIC) der europäischen Kommission haben daraufhin die ?International Charter Space
and Major Disasters? ausgelöst, um die Größe der betroffenen Flächen mit Hilfe von Satellitenbildern zu bestimmen.
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Schwere Überflutung in Großbritannien, Juli 2007
26. Juli 2007
Nach den schweren Überflutungen, die Zentral- und Nordengland Ende Juni bis Anfang Juli betroffen hatten, ist jetzt der Südwesten
Englands und Wales erneut von einer Schlechtwetterphase getroffen worden. Die aus den Niederschlägen resultierenden Überschwemmungen
haben tausende Haushalte betroffen und die Wasser- und Stromversorgung zusammenbrechen lassen.
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Überschwemmungen in England und Wales, England Juli 2007
6. Juli 2007
Stark- und Dauerregenereignisse hervorgerufen durch außergewöhnliche Wetterbedingungen führten im Juni 2007 in Teilen des
Vereinigten Königreiches zu ausgedehnten Überschwemmungen. Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet aus dem Westen vom Atlantik kommend,
hatte sich über Teilen von Wales und England festgesetzt. So wurden an einer Reihe von Wetterstationen in den Grafschaften
Yorkshire, Lincolnshire und den Midlands die höchsten Niederschlagswerte der vergangenen 10 Jahre gemessen. In den von den
Überflutungen am heftigsten betroffenen Gebieten, wie beispielsweise auch der Stadt Sheffield, brach zum Teil die Elekrizitätsversorgung
zusammen und es mussten tausende Menschen evakuiert werden. Die Notfall- und Hilfsaktivitäten der lokalen Behörden wurden
zudem durch drohende Staudammbrüche erschwert.
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DLR Karten für den G8 Gipfel in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni, 2007
11. Juni 2007
Vom 6. bis 8. Juni kamen die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten in Heiligendamm zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen
zusammen. Der Bereich um Heiligendamm war aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt und durch einen Sicherheitszaun abgegrenzt.
Zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Organisationen waren mit der logistischen Organisation und Sicherung sowohl der
offiziellen Gipfelveranstaltung als auch der Protestaktionen betraut.
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Erdbeben in West Sumatra, Indonesien 2007
6. März 2007
Am 6. März 2007 wurde die indonesische Provinz West Sumatra um 10:49 und 12:49 Uhr Ortszeit durch zwei Erdbeben der Stärke
6,2 bzw. 6,3 (GEOFON) erschüttert, was zu schweren Zerstörungen führte. Das Epizentrum befand sich 16 km südwestlich von Batusangkar
bzw. 55 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Padang. Die regionalen Katastrophenmanagementbehörden haben zum derzeitigen Stand
(9. März 2007) von 73 Toten und ca. 4000 schwer zerstörte Gebäuden berichtet.
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Überflutungen in Mosambik: ZKI unterstützt das UN Welternährungsprogramm
12. Februar 2007
Seit Ende Januar 2007 treten in Südostafrika starke, saisonale Regenfälle auf, die in Mosambik zu Überflutungen entlang des
Sambesi und seiner Nebenflüsse geführt haben. Das Nationale Institut für Katastrophenmanagement (INGC) löste am 4. Februar
2007 roten Alarm für das gesamte Sambesi-Becken aus. Es wird erwartet, dass die kritische Hochwassersituation noch bis etwa
Ende Februar anhält.
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