Erfolgreicher DLR/BKA Workshop führt zu vertiefter Zusammenarbeit
Den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, begrüßte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
am Dienstag, 3. Juni 2008 zu einem Informationsbesuch am Standort Oberpfaffenhofen.
Dem Besuch vorausgegegangen war in der vergangenen Woche ein zweitägiger Workshop von DLR-Mitarbeitern sowie Vertretern
des Bundeskriminalamtes, mehrerer Landeskriminialämter, der Bundespolizei und des Bundesministeriums des Innern. Ziel war
es, Möglichkeiten für eine engere Kooperation zwischen den beteiligten Stellen auszuloten.
Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Satellitenbildern zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit zeigten die
Beamten auch großes Interesse an aktuellen Entwicklungen in der Navigation.
Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Satellitenbildern zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit zeigten die
Beamten auch großes Interesse an aktuellen Entwicklungen in der Navigation.
So wurden etwa Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Polizisten bei Einsätzen in unübersichtlichen Gebäuden mittels Trägheitsnavigation
via GPS gegenseitig orten, um sich dadurch in Notsituationen unterstützen zu können.
Die Anforderungen des Bundeskriminalamtes fließen in die Entwicklung des Kerndienstes für zivile Sicherheit im Rahmen des
Europäischen Programms für Globale Beobachtung von Umwelt und Sicherheit (GMES).
Der Austausch während des Workshops eröffnete sowohl den Beamten als auch den DLR-Forschern interessante Perspektiven.
Diskutiert wurden beispielsweise Anforderungen an Satellitenbilder bei Großschadensereignissen (Flugzeugabstürze, Bahnunglücke,
Hochwasserkatastrophen etc.).
BKA-Präsident Ziercke zeigte sich von der Arbeit des DLR beeindruckt: "Das DLR stellt für das BKA einen wichtigen Kooperationspartner
dar, von dessen Unterstützung die Sicherheitsbehörden in vielerlei Hinsicht profitieren können."