Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des
DLR. Seine Aufgabe ist die schnelle Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen,
für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit. Die Auswertungen werden nach den spezifischen Bedürfnissen
für nationale und internationale politische Bedarfsträger sowie Hilfsorganisationen durchgeführt. mehr ...
Diese Seite als
2.0 Newsfeed
Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010
13. Januar 2010
-
aktualisiert am
28. Januar 2010
Am 12. Januar 2010 ereignete sich um 21:53 UTC an der Küste Haitis ein Erdbeben der Stärke 7.0. Das Epizentrum lag in
einer Tiefe von 10 km rund 16 km südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, in der zahlreiche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur
gemeldet wurden.
mehr ...
Überflutung in Albanien
8. Januar 2010
Schwere Regenfälle und ungewöhnlich warmes Wetter verursachten im Nordwesten Albaniens Überschwemmungen. Die albanischen
Behörden entschlossen sich die Schleusen eines Wasserkraftwerkes zu öffnen, um den Damm vor Schäden zu bewahren.
mehr ...
Erdbeben in Indonesien (Sumatra) am 30. September und 1. Oktober 2009
1. Oktober 2009
Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Küste Sumatras ein Seebeben mit einer Magnitude von 7.9 und einige Nachbeben.
Das Epizentrum wurde etwa 50 km nordwestlich der Küstenstadt Padang in einer Tiefe von 85 km registriert. Am 1. Oktober folgte
ein weiteres Erdbeben der Stärke 6.6 etwa 200 km südöstlich von Padang. Die starken Erschütterungen beider Beben führten zum
Einsturz zahlreicher Gebäude und Brücken, Brände brachen aus und ein Großteil der technischen Infrastruktur fiel aus.
mehr ...
Sturzflut nahe Istanbul, Türkei, 11. September 2009
12. September 2009
Von schweren Niederschlägen ausgelöste Sturzfluten trafen Istanbul und die nordwestliche Türkei am 8. September, töteten
mindestens 30 Personen, zerstörten Brücken und fluteten Häuser und Straßen.
Diese Satellitenkarten zeigen die überfluteten Bereiche in der Gegend westlich von Istanbul vor dem Ereignis (gemessen am
24. März 2004), verglichen mit den Wasserflächen hinterher. Zudem sind Gebiete ausgewiesen, die nach den Radar-Daten vom 11.
September 2009 noch als feucht eingeschätzt werden.
mehr ...
Waldbrände in Griechenland
24. August 2009
Seit dem 21. August 2009 sind mehrere Waldbrände in der Region Attica, nordöstlich von Athen, Griechenland ausgebrochen.
Die Brände zerstörten tausende Hektar Waldfläche und landwirtschaftliche Nutzfläche. Zahlreiche Anwohner mussten evakuiert
werden. Die „MODIS fire hotspots“ zeigen den Verlauf der Brände vom 21.8.2009 bis zum 24.8.2009.
mehr ...
Waldbrände auf La Palma, Kanarische Inseln, Spanien
8. August 2009
Zwischen dem 31.7.2009 und 3.8.2009 zerstörten Waldbrände auf La Palma, Kanarische Inseln, Spanien, 30 Häuser und mehrere
Weinberge. Über 4000 Anwohner mussten zeitweise evakuiert werden. Die Kartierung zeigt die verbrannten Flächen sowie die aktiven
Feuer zwischen dem 31.7.2009 und 3.8.2009.
mehr ...
Waldbrände in Sardinien, Italien
29. Juli 2009
In der Zeit vom 23.7.2009 bis zum 25.7.2009 vernichteten Brände große Waldteile in Sardinien, Italien und forderten
mindestens zwei Todesopfer. Zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Die Kartierung zeigt die verbrannten Flächen
und die Ausbreitung des Feuers.
mehr ...
Erdrutsch in Nachterstedt, Deutschland, am 18. Juli 2009 um 5:40 Uhr
22. Juli 2009
-
aktualisiert am
14. August 2009
Ein Erdrutsch ereignete sich am 18. Juli 2009 gegen 5:40 Uhr in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt. Dabei rutschte der Hang
auf einer Breite von etwa 350 m in den südlichen Ausläufer des Concordia-Sees.
Ein zweistöckiges Haus, Teile eines Mehrfamilienhauses sowie ein Straßenabschnitt wurden mitgerissen.
Das ehemalige Bergbaugebiet bleibt rutschgefährdet und ist für Einsatzkräfte weiterhin kaum zugänglich.
mehr ...
Schlammlawine in Aini Jamoat, Tadschikistan
18. Mai 2009
Schwere Regenfälle haben am 14.5.2009 in Aini Jamoat in der Provinz Khatlon im Westen Tadschikistans den Abgang einer
Schlammlawine verursacht. Von dem Ereignis sind ca. 6000 Menschen betroffen, 200 Häuser wurden zerstört und ca. 300 Familien
mussten umgesiedelt werden.
mehr ...
Überflutung in Maranhão und Piauí, Brasilien
11. Mai 2009
Schwere und lang anhaltende Regenfälle haben im April und Mai 2009 im Norden Brasiliens zu großflächigen Überschwemmungen
geführt.
Zehn der 26 Bundesstaaten Brasiliens sind von dem Hochwasser betroffen.
Es kamen mehrere Menschen zu Tode, mehr als 300.000 sind vor den Fluten geflüchtet.
Die meisten Toten sind im Nordosten des Landes zu beklagen.
mehr ...
NATO-Treffen in Straßburg/Frankreich
2. April 2009
-
aktualisiert am
22. April 2009
Am 4. April 2009 trafen sich die 26 Führer der NATO-Staaten in Kehl und Straßburg zu einem Gipfeltreffen. Umfangreiche
Sicherheitsvorkehrungen wurden in beiden Städten getroffen.
Im Zuge des ARGOS-Projekts wurden Satellitenaufnahmen von Straßburg und Kehl an diesem Tag ausgewertet, um ein Beispiel für
die Möglichkeiten und Grenzen der satellitenbasierten Aufklärung bei Großveranstaltungen zu liefern.
mehr ...
Überflutung in Kavango, Namibia/Angola
25. März 2009
Schwere Regenfälle in Angola und Teilen der "Western Province" in Zambia führten zu schweren Überflutungen im Norden
und Nordosten von Namibia. Am 18. März 2009 wurde der Notstand in den betroffenen Gebieten ausgerufen. Hier verursachten die
Fluten starke und großflächige Zerstörungen an Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Mahangu- und Maisfeldern sowie Infrastruktur.
mehr ...
Großräumiges Hochwasser im nördlichen Namibia
1. März 2009
Ähnlich wie im Vorjahr wurde das nördliche Namibia auch im Februar/März 2009 von einem großflächigen Hochwasser betroffen.
Da in der Region eine sehr komplexe hydrologische Situation vorherrscht, helfen Satellitenbildauswertungen eine Übersicht
über die betroffenen Gebiete zu erstellen. Die betroffenen großen Hochwassergebiete erweisen sich als sehr kleinteilig und
das Wasser verteilt sich anscheinend nur sehr langsam in den Gebieten.
mehr ...
DLR-UN-Spider Capacity Building Workshop in Namibia
27. Februar 2009
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führte in Zusammenarbeit mit UN-SPIDER in Namibia einen nationalen
Capacity-Building-Workshop durch. Thema des Workshops war Hochwasserkartierung und Notfall-Management mit Hilfe von Satellitendaten.
mehr ...
Demonstration einer Verkehrsbeobachtung aus dem All - Beispiel: Buschbrände in Australien
11. Februar 2009
Ein System zur automatischen Verkehrserfassung, entwickelt vom Institut der Methodik der Fernerkundung (IMF) des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), kann dazu dienen, in naher Echtzeit noch befahrene Straßen in Katastrophengebieten
ausfindig zu machen. Dieser nahezu vollautomatische Prozessor wurde im Kontext der verheerenden Buschbrände im Südosten Australiens
Anfang Februar 2009 durch das ZKI getestet.
mehr ...
ZKI kartiert Überschwemmung in Mexiko
3. November 2008
Seit Oktober kam es in mehreren Staaten Mexikos aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen von Ackerlandgebieten,
Straßen und tausenden von Häusern. The Städte Tensonique, Balancan, Emiliano Zapata und Jonuta welche am Fluß Usumacinta liegen,
sind besonders vom Hochwasser betroffen.
mehr ...
20.000 Obdachlose nach schweren Regenfällen im Jemen
31. Oktober 2008
-
aktualisiert am
4. November 2008
Ende Oktober verursachte der dritte tropische Zyklon dieser Saison heftige Regenfälle und Überschwemmungen im Jemen.
Mehr als 100 Menschen wurden dabei getötet, während ca. 20.000 Personen obdachlos wurden. Die am stärksten betroffenen Region
mit erhebliche Schäden an der Infrastruktur, an Häusern und Agrarland ist der Say'un Distrikt. Hier wurden Schätzungen zufolge
75% der Gebäude zerstört oder erheblich beschädigt.
mehr ...
Kartierung von Flüchtlingscamps im Sudan
30. Oktober 2008
Aufgrund vieler regionaler Konflikte, gab es während der letzten 20 Jahre immer wieder Flüchtlingsströme, die sich im
Osten Sudans in Camps nieder ließen. ZKI erstellte mehrere großmaßstäbige Karten für das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR).
mehr ...
Atlantische tropische Wirbelstürme: ZKI kartiert Überschwemmungen in Haiti
12. September 2008
-
aktualisiert am
8. Oktober 2008
Auf Haiti kamen seit Mitte August 2008 durch die Wirbelstürme "Fay", Gustav", "Hanna" und nun "Ike" (8. September 2008)
weit mehr als 500 Menschen ums Leben. Viele weitere Menschen werden vermisst. Starke Regenfälle in Folge der Stürme führten
in dem ärmsten Land Amerikas zu zahlreichen Überschwemmungen.
mehr ...
Dammbruch: ZKI kartiert Überflutung in Indien/Nepal
30. August 2008
Nach einem Dammbruch am 18. August 2008 am Fluß Koshi kam es im Sunsari Bezirk, sowie im 7 km weiter südlich gelegenen
Supaul Bezirk in Bihar/Indien, zu weitreichenden Überschwemmungen. Das Hochwasser betraf auch die Bezirke Madhepura, Araria,
Purnea and Saharsa.
mehr ...
Vorbereitung für die Installation eines Tsunami Frühwarnsystems in Indonesien
3. Juli 2008
In vier Monaten, am 11. November, wird das Deutsch-Indonesische Tsunami- Frühwarnsystem offiziell in Jakarta eingeweiht.
Daher hat das DLR einen Workshop mit den Indonesischen Partnern durchgeführt, um die Installation und Inbetriebnahme des neuentwickelten
Tsunami Entscheidungsunterstützungssystems (Tsunami Decision Support System (DSS)) vorzubereiten. Der Workshop hat am Deutschen
Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) in Oberpfaffenhofen stattgefunden, um die letzten Systemdetails und organisatorischen Einzelheiten
zu erarbeiten und ihnen den letzten Schliff zu geben.
mehr ...
Erfolgreicher DLR/BKA Workshop führt zu vertiefter Zusammenarbeit
30. Juni 2008
Den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, begrüßte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
am Dienstag, 3. Juni 2008 zu einem Informationsbesuch am Standort Oberpfaffenhofen.
Dem Besuch vorausgegegangen war in der vergangenen Woche ein zweitägiger Workshop von DLR-Mitarbeitern sowie Vertretern des
Bundeskriminalamtes.
mehr ...
Mitglieder Internationaler Hilfsorganisationen nehmen erfolgreich am Respond Nutzer Training in Oberpfaffenhofen teil
20. Juni 2008
Vom 28-29. Mai 2008 organisierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen von Respond eine technische
Schulung mit dem Ziel, Mitgliedern von Hilfsorganisationen ein besseres Verständnis von satellitenbildbasierten Karten zu
vermitteln.
mehr ...
Erdbeben in China
20. Juni 2008
Am 12. Mai 2008 ereignete sich 90 km nordwestlich von Chengdu in der Provinz Sichuan das stärkste Erdbeben in China
seit 1976. Auf das Beben der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala folgten viele starke Nachbebeben, die große Schäden in der ganzen
Region verursachten. Es wurden mehr als 69.000 Tote gezählt, 374.141 Verletzte und 17.469 Vermisste (GOV CHN, 12. Juni 2008).
mehr ...
Übung für schnelle Katastrophenhilfe aus dem All
11. Juni 2008
Katastrophenschutz-Experten der Europäischen Union testen zur Zeit auf Zypern ein satellitengestütztes System für die
Erkundung von Katastrophengebieten. Im Auftrag der Europäischen Kommission hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
(DLR) ein System entwickelt, mit dem Katastrophenhelfer im Einsatz mobil auf aktuelle Satellitenbilder zugreifen und Daten
untereinander austauschen können.
mehr ...
Zyklon Nargis: ZKI kartiert Überschwemmungen in Myanmar
8. Mai 2008
-
aktualisiert am
16. Mai 2008
Am 2. Mai 2008 zog der Zyklon "Nargis" über Myanmar hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Windgeschwindigkeiten
von mehr als 200 km/h und eine bis zu 3 Meter hohe Flutwelle zerstörten in einigen Regionen mehr als 90 Prozent der Häuser
und einen Großteil der Infrastruktur. Es wird mittlerweile angenommen, dass bei der Katastrophe mehr als 100.000 Menschen
ihr Leben verloren haben und über eine Million obdachlos geworden sind (16.5.).
mehr ...
Überschwemmungen in Namibia
17. März 2008
Schwere und lang anhaltende Regenfälle haben im Januar und Februar 2008 im Norden Namibias und Süden Angolas zu teils
großflächigen Überschwemmungen geführt. Bei der Überflutung von Flusstälern und Wadis wurden Häuser und Verkehrswege zerstört
und große Teile der Ernte in Mitleidenschaft gezogen, tausende Menschen mussten vor den Wassermassen fliehen.
mehr ...
Einladung an alle Nutzer und potenziellen Nutzer von Respond Karten und Informations-Produkten
11. März 2008
Im Rahmen der GMES Initiative "Respond" lädt das DLR Mitglieder von humanitären Hilfsorganisationen mit Interesse an
Geoinformation zu einem technischen Nutzer-Training ein. Das Training findet am DLR in Oberpfaffenhofen statt. Termin ist
der 28. und 29. Mai.
mehr ...
Ölteppich in der Antarktis vom gesunkenen Schiff MV Explorer
20. Dezember 2007
Am 23. November 2007 ist das Kreuzfahrtschiff MV Explorer bei seiner Fahrt durch die Bransfield-Straße, ca. 50 Seemeilen
südlich von der King-George-Insel in der Antarktis, auf einen Eisberg gefahren und leckgeschlagen.
mehr ...
ZKI erstellt Karten der betroffenen Regionen nach Tropensturm "Sidr" in Bangladesch
21. November 2007
In der Nacht vom 15. zum 16. November 2007 zog der Tropensturm "Sidr" über den südwestlichen Teil Bangladeschs, wo er
eine Spur der Verwüstung hinterließ. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h an der Küste und bis zu 160 km/h in der
Hauptstadt Dhaka zwang Sidr etwa drei Millionen Menschen in 15 Küstenprovinzen Bangladeschs zur Flucht.
mehr ...
Ölteppich an der Straße von Kertsch zwischen Ukraine und Russland
21. November 2007
Am Sonntag, dem 11.11.2007, brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 in der Straße von Kertsch auseinander,
wobei mindestens 1300 Tonnen Schweröl aus dem entstandenen Riss liefen. Mindestens vier weitere Frachter sanken, davon waren
drei mit Schwefel und einer mit Metallabfällen beladen. Am Ufer in der Nähe des Kavkaz Hafens sind die ökologischen Auswirkungen
der Ölkatastrophe desaströs.
mehr ...
ZKI kartiert Überschwemmungen in Mexiko mit hochauflösendem Radarsatellit TerraSAR-X
7. November 2007
-
aktualisiert am
9. November 2007
Wochenlange Regenfälle führten Anfang November in den mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu verheerenden
Überschwemmungen, durch die ca. eine Million Menschen - darunter etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Tabascos - obdachlos
wurden. Etwa 80% des Bundesstaates Tabasco (Gesamtfläche ca. 25.000 km²) standen zeitweise unter Wasser, wobei besonders die
Region um die Stadt Villahermosa (ca. 600.000 Einwohner) betroffen war.
mehr ...
Deutsch-Indonesisches Tsunami-Frühwarnsystem (GITEWS) auf einem guten Weg
6. November 2007
Heute wurde im Rahmen des Internationalen „Steering Committee Meetings“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) und des Indonesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (RISTEK) der Prototyp des vom DLR entwickelten
Entscheidungsunterstützungssystems (DSS) vorgestellt.
Die Sitzung des Komitees fand am 6. und 7. November im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR in Oberpfaffenhofen
statt.
mehr ...
First UN-SPIDER Office providing space information for disaster management inaugurated in Bonn
29. Oktober 2007
A new United Nations Office has opened in Bonn, Germany. The new office is integral part of the UN Platform for Space-based
Information for Disaster Management and Emergency Response (UN-SPIDER) established by the UN General Assembly in New York
last December.
mehr ...
DFD koordiniert die 2. Europäische Notfallübung GNEX’07
15. Oktober 2007
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR koordiniert die zweite europaweite Übung des Exzellenznetzwerks
GMOSS zum Einsatz von Satellitenbilddaten zur Unterstützung des Zivilschutzes. Die Übung bezieht mehr als 15 GMOSS-Kontraktoren,
assoziierte Partner und Endnutzer mit ein und wird vom 15. bis zum 18. Oktober dauern. Erste Ergebnisse werden der Europäischen
Kommission am 19. Oktober vorgestellt werden.
mehr ...
Waldbrände in Südeuropa, August 2007
27. August 2007
Südosteuropa erlebt derzeit die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Bedingt durch eine extreme Hitzewelle wurden
seit Mitte August in der gesamten Region großflächige Waldbrände natürlich oder absichtlich entzündet. Besonders in Griechenland
hat sich die Situation drastisch verschärft. Durch die Feuer der letzten Tage sind dort mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.
Befürchtet wird, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, weil viele Dörfer von den Flammen eingeschlossen sind.
mehr ...
Brände auf den Kanarischen Inseln, August 2007
9. August 2007
Ende Juli 2007 wurden große Teile der beiden kanarischen Inseln Teneriffa und Gran Canaria durch Feuer vernichtet. Die
Feuer zwangen über 10.000 Einwohner ihre Häuser zu verlassen, von denen einige durch die Feuer zerstört wurden. Die Spanische
Regierung und das Monitoring and Information Centre (MIC) der europäischen Kommission haben daraufhin die ‚International Charter
Space and Major Disasters’ ausgelöst, um die Größe der betroffenen Flächen mit Hilfe von Satellitenbildern zu bestimmen.
mehr ...
Schwere Überflutung in Großbritannien, Juli 2007
26. Juli 2007
Nach den schweren Überflutungen, die Zentral- und Nordengland Ende Juni bis Anfang Juli betroffen hatten, ist jetzt
der Südwesten Englands und Wales erneut von einer Schlechtwetterphase getroffen worden. Die aus den Niederschlägen resultierenden
Überschwemmungen haben tausende Haushalte betroffen und die Wasser- und Stromversorgung zusammenbrechen lassen.
mehr ...
Überschwemmungen in England und Wales, England Juli 2007
6. Juli 2007
Stark- und Dauerregenereignisse hervorgerufen durch außergewöhnliche Wetterbedingungen führten im Juni 2007 in Teilen
des Vereinigten Königreiches zu ausgedehnten Überschwemmungen. Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet aus dem Westen vom Atlantik
kommend, hatte sich über Teilen von Wales und England festgesetzt. So wurden an einer Reihe von Wetterstationen in den Grafschaften
Yorkshire, Lincolnshire und den Midlands die höchsten Niederschlagswerte der vergangenen 10 Jahre gemessen. In den von den
Überflutungen am heftigsten betroffenen Gebieten, wie beispielsweise auch der Stadt Sheffield, brach zum Teil die Elekrizitätsversorgung
zusammen und es mussten tausende Menschen evakuiert werden. Die Notfall- und Hilfsaktivitäten der lokalen Behörden wurden
zudem durch drohende Staudammbrüche erschwert.
mehr ...
DLR Karten für den G8 Gipfel in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni, 2007
11. Juni 2007
Vom 6. bis 8. Juni kamen die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten in Heiligendamm zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen
zusammen. Der Bereich um Heiligendamm war aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt und durch einen Sicherheitszaun abgegrenzt.
Zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Organisationen waren mit der logistischen Organisation und Sicherung sowohl der
offiziellen Gipfelveranstaltung als auch der Protestaktionen betraut.
mehr ...
Erdbeben in West Sumatra, Indonesien 2007
6. März 2007
Am 6. März 2007 wurde die indonesische Provinz West Sumatra um 10:49 und 12:49 Uhr Ortszeit durch zwei Erdbeben der
Stärke 6,2 bzw. 6,3 (GEOFON) erschüttert, was zu schweren Zerstörungen führte. Das Epizentrum befand sich 16 km südwestlich
von Batusangkar bzw. 55 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Padang. Die regionalen Katastrophenmanagementbehörden haben zum
derzeitigen Stand (9. März 2007) von 73 Toten und ca. 4000 schwer zerstörte Gebäuden berichtet.
mehr ...
Überflutungen in Mosambik: ZKI unterstützt das UN Welternährungsprogramm
12. Februar 2007
Seit Ende Januar 2007 treten in Südostafrika starke, saisonale Regenfälle auf, die in Mosambik zu Überflutungen entlang
des Sambesi und seiner Nebenflüsse geführt haben. Das Nationale Institut für Katastrophenmanagement (INGC) löste am 4. Februar
2007 roten Alarm für das gesamte Sambesi-Becken aus. Es wird erwartet, dass die kritische Hochwassersituation noch bis etwa
Ende Februar anhält.
mehr ...
DFD koordiniert GNEX06 Übung des GMOSS Exzellenz-Netzwerks
10. Oktober 2006
Im Rahmen des GMES-GMOSS Exzellenz-Netzwerks koordiniert das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR eine europaweite
Übung zum Einsatz von Satellitenbilddaten für das zivile Krisenmanagement. Die Übung wird in enger Zusammenarbeit mit dem
"Centre National d'Études Spatiales" (CNES) and Universität von Linköping (LiU) durchgeführt.
mehr ...
Analyse von Umweltparametern im Zusammenhang mit 'Buruli ulcer' in der Elfenbeinküste
5. September 2006
Buruli ulcer, auch bekannt als ein tropisches Geschwür, ist eine sich ausbreitende nekrotisierende Hauterkrankung, die
durch das Mycobacterium ulcerans verursacht wird. Die Krankheit hat sich seit 1986 in der Elfenbeinküste epidemisch entwickelt
mit ca. 6000 Erkrankten pro Jahr.Das in der Umwelt lebende Mycobakterium wurde in Wasser und Boden von Feuchtgebieten entdeckt,
wobei der Übertragungsweg bislang unbekannt ist.
mehr ...
Ölkatastrophe an der libanesischen Küste
1. August 2006
Am 13. und 15. Juli 2006 wurde im Zuge des Nahostkonflikts das etwa 30 km südlich von Beirut direkt an der Küste gelegene
Elektizitätswerk von Jieh bombardiert. Teile der mit Dieselöl gefüllten Treibstofftanks entzündeten sich und brannten mehrere
Tage lang. Als Folge der Angriffe floss ein großer Teil des Öls direkt in das Mittelmeer.
mehr ...
Erdbeben in Yogyakarta, Indonesien
30. Mai 2006
Nach dem Tsunami im Dezember 2004 wurde Indonesien erneut von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Am Morgen
des 27.5.2006 führte ein Erdbeben der Stärke 6,2 (USGS) zu schweren Zerstörungen in der Region Yogyakarta auf der Insel Java.
Bisher wurden mehr als 5.000 Todesopfer und 20.000 Verletzte gezählt, etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos.
mehr ...
Donau-Flut in Rumänien
19. April 2006
Nach dem Tsunami im Dezember 2004 wurde Indonesien erneut von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Am Morgen
des 27.5.2006 führte ein Erdbeben der Stärke 6,2 (USGS) zu schweren Zerstörungen in der Region Yogyakarta auf der Insel Java.
Bisher wurden mehr als 5.000 Todesopfer und 20.000 Verletzte gezählt, etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos.
mehr ...
Überschwemmungen in Ungarn
18. April 2006
Schneeschmelze und starke Regenfälle führen derzeit in Südosteuropa zu einer Verschärfung der Hochwassersituation. In
Ungarn verlagert sich der Hochwasserschwerpunkt derzeit (Stand: 18.4.2006) an die Theiß, nachdem bereits die Donau in den
vergangenen Tagen den höchsten Wasserstand seit mehr als 100 Jahren erreicht hatte.
mehr ...
Elbe-Flut 2006
3. April 2006
Nach der verheerenden Flut im August 2002 wird das Gebiet der Elbe in Sachsen derzeit erneut von Hochwasser heimgesucht.
Starke Regenfälle führten zusammen mit der Schneeschmelze im Riesengebirge zu einem Anstieg der Elbe am Pegel Dresden auf
bisher 7,45 Meter.
mehr ...
Erdrutsch auf den Philippinen
17. Februar 2006
Am Freitag, dem 17. Februar 2006, hat nach lang anhaltenden Regenfällen ein Erdrutsch das Dorf Guinsaugon, Saint Bernard,
auf der Insel Süd-Leyte (Philippinen) verschüttet. Die meisten der etwa 300 Häuser sowie die Grundschule wurden unter den
Schlammmassen begraben.
mehr ...